Institut für Schematherapie Stuttgart

 Das einzige international anerkannte Schematherapie-Institut in der Region Stuttgart

Weiterbildung für Co-Therapeuten ("Auxiliar Schema Therapist")


 

Die Weiterbildung zum Schematherapeuten setzt eine Approbation als Psychotherapeut voraus (entweder als Psychologischer oder als Ärztlicher Psychotherapeut bzw. als Facharzt für Psychiatrie, Psychotherapie, Psychosomatik oder Psychotherapeutische Medizin). Es gibt jedoch zahlreiche Berufe, welche im klinischen Setting schematherapeutisch tätig sind bzw. sein können, wie etwa Gesundheits- und Krankenpfleger, Kunsttherapeuten, Ergotherapeuten, Musiktherapeuten, Bewegungstherapeuten, Sozialarbeiter bzw. Sozialpädagogen oder Arzthelfer. 

 

Seit 2014 existiert eine offizielle Zertifizierung der ISST zum Auxiliar Schema Therapist, so dass auch diesen Berufsgruppen eine fundierte Weiterbildung angeboten werden kann, welche auch die hochwertige und sehr komplexe Arbeit würdigt, die von ihnen jeden Tag in zahlreichen Kliniken und Gesundheitszentren geleistet wird. Die Leitung unseres Instituts vertreten durch Yvonne Reusch war Teil der der internationalen Arbeitsgruppe, welche die offiziellen Richtlinien erarbeitete! Hier finden Sie die aktuellen Richtlinien. 

Das Institut für Schematherapie Stuttgart besitzt die Zulassung zur Weiterbildung von schematherapeutischen Co-Therapeuten bzw. auxiliar schema therapists! Aufgrund unserer Erfahrung in der stationären Anwendung von Schematherapie am Klinikum am Weissenhof seit 2005 sowie unserer Tätigkeit als Supervisoren zahlreicher Kliniken deutschlandweit, können wir Kollegen aus diesen Berufsgruppen eine sehr fundierte und v.a. praxisnahe Ausbildung anbieten. 

Die Weiterbildung besteht aus insgesamt 3 Wochenendseminaren

 

ST1: Einführung in die Schematherapie

 

  • Theoretische Grundlagen: emotionale Grundbedürfnisse, Schemata, Bewältigungsreaktionen, Schemamodi.  
  • Schematherapeutische Diagnostik und Beziehungsgestaltung. 
  • Darstellung der wesentlichen Techniken in der schematherapeutischen Behandlung: Imagination, Arbeit mit mehreren Stühlen, kognitive und verhaltensbezogene Interventionen

 CT2: Spezifische Techniken der Schematherapie


  • Identifikation verschiedener Modi in spezifischen Situationen im klinischen Alltag. 
  • Umgang mit Bewältigungsmodi, Elternmodi und Kindmodi mittels Stuhldialoge. 
  • Empathische Konfrontation
  • Einsatz kognitiver Techniken und verhaltenstherapeutischer Strategien zur Stärkung des gesunden Erwachsenen. 

CT3: Arbeit mit der therapeutischen Beziehung und Umgang mit schwierigen Therapiesituationen


  • Begrenzte Nachbeelterung
  • Behandlungsstrategien für spezifische Patientenpopulationen (Borderline-Persönlichkeitsstörungen, narzisstische Persönlichkeitsstörungen, Cluster-C-Persönlichkeitsstörungen, komplex traumatisierte Patienten) 
  • Umgang mit schwierigen Therapiesituationen: Krisenmanagement, Suizidalität, Aggressivität, Passivität, Verliebtheit. 

 

Zu den Bedingungen für eine Zertifizierung als "Auxiliar Schema Therapist" bei der Internationalen Gesellschaft für Schematherapie ISST gehört darüber hinaus Supervision und Selbsterfahrung. Diese kann auch am Institut absolviert werden, in aller Regel in kleinen Gruppen.